Ihre Ansprechpartner in unserer Saarbrücker Praxis:
Thomas Wilhelm, Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnosetherapeut
✆ 0177 - 3143183
oder
Niritya Speicher-Wilhelm, Heilpraktikerin für Psychotherapie | ✆ 0171 - 3678332
„Ich bin erschöpft, aber ich kann nicht abschalten.“
Diese von einem unserer Klienten geschilderte Erfahrung kennen viele Menschen, die unter einer Schlafstörung leiden: im Bett zu liegen, während
die Gedanken und Sorgen kreisen. Der Körper ist müde, doch der Geist bleibt wach – gefangen zwischen Erschöpfung und innerer Unruhe.
Schlafstörungen gehören zu den häufigsten seelischen Belastungen unserer Zeit. Ob Einschlafprobleme, häufiges Aufwachen in der Nacht, Alpträume oder frühes Erwachen – wenn erholsamer Schlaf fehlt, geraten Körper und Seele aus dem Gleichgewicht.
Schlaflosigkeit bedeutet nicht, etwas falsch zu machen – sie ist oft ein Zeichen dafür, dass Körper und Geist aus ihrem natürlichen Rhythmus geraten sind und keine Möglichkeit mehr finden, wirklich loszulassen.
Wenn Schlaf zur Herausforderung wird
Schlaf ist eine grundlegende Voraussetzung für Gesundheit, Lebensqualität und emotionale Stabilität.
Während der Nacht verlangsamen sich Puls und Atmung, das Immunsystem wird aktiv, und das Gehirn verarbeitet emotionale Eindrücke. Bleibt dieser Rhythmus über längere Zeit gestört, kann das
Auswirkungen auf Konzentration, Stimmung und Belastbarkeit haben.
Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass dauerhafter Schlafmangel durch Schlafstörungen das Risiko für Erschöpfung, depressive Verstimmungen oder körperliche Beschwerden erhöhen kann.
Das Träumen wiederum ist ein natürlicher Vorgang, bei dem das Gehirn Eindrücke sortiert, Emotionen verarbeitet und innere Spannungen abbaut. Auch Alpträume gehören zu diesem Prozess – sie spiegeln oft seelische Belastungen oder ungelöste Themen wider, die Aufmerksamkeit suchen.
Die Ursachen für Schlafprobleme oder Alpträume sind vielfältig – etwa beruflicher oder privater Stress, innere Unruhe, ungelöste Themen oder Veränderungen im Leben. Viele Menschen erleben, dass sie abends gedanklich nicht „abschalten“ können, weil Anspannung, Grübeln oder emotionale Belastungen sie wachhalten.
Manche Menschen möchten einfach verstehen, was mit ihrem Schlaf los ist. Nicht, um sich zu etikettieren, sondern um ein bisschen Orientierung zu bekommen: Bin ich damit allein? Warum reagiert mein Schlaf gerade so empfindlich?
In der ICD-10, einem weltweit verwendeten Klassifikationssystem für gesundheitliche und seelische Beschwerden, werden Schlafprobleme ohne vorrangige körperliche Ursache unter den nichtorganischen Schlafstörungen im Kapitel F51 zusammengefasst.
Das klingt technisch, beschreibt aber oft Erfahrungen, die viele Menschen gut kennen: nicht abschalten können, nachts wachliegen, immer wieder aufwachen oder von belastenden Träumen aus dem Schlaf gerissen werden – häufig in Phasen von Stress, innerer Unruhe oder emotionaler Überforderung.
Zu diesem Bereich gehören unter anderem:
Diese Einordnung beschreibt, wie sich Schlafprobleme zeigen können – nicht, was sie über einen Menschen aussagen. Sie dient als Orientierung, nicht als Schublade.
Schlafprobleme im Zusammenhang mit anderen seelischen Belastungen
Schlafstörungen stehen oft nicht für sich allein. Sie können auch im Zusammenhang mit anderen seelischen Belastungen auftreten – etwa bei anhaltendem Stress, Ängsten, innerer Unruhe, depressiven Verstimmungen oder in Lebensphasen, in denen viel im Umbruch ist.
Der Schlaf reagiert dabei häufig sehr feinfühlig. Er zeigt, wenn innerlich etwas nicht zur Ruhe kommt oder dauerhaft unter Spannung steht. In solchen Situationen ist der gestörte Schlaf weniger das eigentliche „Problem“, sondern eher ein Hinweis darauf, dass etwas Aufmerksamkeit braucht.
Ein kurzer Blick auf Schlafstörungen in der ICD-11
Mit der neueren ICD-11 wurden Schlafstörungen übersichtlicher eingeordnet. Schlaf-Wach-Störungen sind dort in einem eigenen Kapitel zusammengefasst und werden nicht mehr nach „organisch“ oder „nichtorganisch“ unterschieden.
Der Fokus liegt damit weniger auf der Suche nach einer einzelnen Ursache, sondern stärker auf dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren – wie Stress, emotionale Themen, Lebensumstände und individuelle Muster. Eine Sichtweise, die viele Menschen aus ihrer eigenen Erfahrung gut kennen.
In unserer Praxisgemeinschaft im Saarland begleiten wir Menschen, die ihren Schlaf und ihr seelisches Gleichgewicht stärken möchten. Wir arbeiten auch bei Schlafstörungen mit einem humanistischen, ganzheitlichen Ansatz, der den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Emotionen betrachtet.
Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist die Gesprächstherapie nach Carl Rogers, die Raum für Selbstreflexion und Bewusstheit bietet: In einem geschützten Rahmen können Gedanken, Gefühle und persönliche Themen betrachtet werden – als Möglichkeit, individuelle Einschlafrituale zu finden, die Schlafproblematik, Alpträume oder die eigene Lebenssituation besser zu verstehen.
Unterstützen kann auch die Gestalttherapie: Sie lädt dazu ein, innere Themen wahrzunehmen und sie achtsam in den therapeutischen Prozess einzubeziehen.
Gerade die gestalttherapeutische Traumarbeit nach Fritz Perls kann bei problematischem Schlaf oder Alpträumen neue Wege zeigen. In der Praxis sehen wir häufig, dass gerade bei Schlafstörungen das bewusste In-Kontakt-Kommen mit inneren Erfahrungen Wege aufzeigen kann, um neue Perspektiven zu entwickeln und mehr Klarheit im eigenen Erleben zu gewinnen.
Auch wenn der Wunsch nach einer schnellen Lösung des Schlafstörung-Problems zutiefst verständlich ist:
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Ziel, innere Klarheit zu fördern, sich selbst besser zu verstehen und einen respektvollen Umgang mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu entwickeln – als Grundlage für Entwicklungen, die von Bestand sein können.
Hypnose und achtsamkeitsbasierte Entspannungsverfahren sind zwei Wege, die dabei unterstützen können, innere Ruhe, Gelassenheit und Selbstwahrnehmung zu fördern. Beide Methoden richten den Fokus nach innen und schaffen auch bei Schlafstörungen einen Raum für Entspannung, Bewusstheit und einen klareren Umgang mit Gedanken und Gefühlen.
Beide Wege laden Sie dazu ein, sich selbst mit mehr Ruhe, Offenheit und Verständnis zu begegnen – als Teil eines Prozesses, der das innere Gleichgewicht stärken und eine tiefere Form der Selbstfürsorge fördern kann.
Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten befassen sich mit dem Zusammenhang zwischen Schlaf, Entspannung und inneren Prozessen. Untersucht werden dabei unter anderem Hypnose, Meditation und andere psychologische Ansätze, die darauf ausgerichtet sind, innere Ruhe zu fördern und den Umgang mit Stress zu erleichtern.
Diese und ähnliche Studien verdeutlichen, dass Hypnose und Meditation in der wissenschaftlichen Forschung zunehmend Beachtung finden. Sie geben Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Körper, Geist und Schlaf – und laden dazu ein, die Bedeutung von Ruhe, Bewusstheit und innerem Gleichgewicht besser zu verstehen.
Zugleich zeigen sie, dass Forschungsergebnisse immer im Kontext betrachtet werden müssen: Schlaf und Traum - und damit auch Schlafstörungen - sind vielschichtige Phänomene, die von zahlreichen
individuellen, körperlichen und seelischen Faktoren beeinflusst wird.
Wissenschaftliche Erkenntnisse können Orientierung geben – die persönliche Erfahrung und der therapeutische Prozess bleiben jedoch auch in unserer Praxis in Saarbrücken individuell und
einzigartig.
In einem geschützten Rahmen nehmen wir uns Zeit, gemeinsam auf Ihre Situation zu schauen. Unsere Praxisgemeinschaft finden Sie in Saarbrücken zentral gelegen am Beethovenplatz unter der Adresse Dudweilerstraße 37, 2. OG.
Sie errichen uns unter Telefon:
Oder nutzen Sie gerne unser Kontaktformular.
Herzlich
Niritya und Tom
Hinweis:
Die auf dieser Seite beschriebenen Inhalte dienen der allgemeinen Information über problematisches Schlafverhalten, Alpträume sowie begleitende Verfahren wie Hypnose, Gesprächstherapie und
achtsamkeitsbasierte Entspannungsverfahren. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Schlafstörungen oder gesundheitlichen Beschwerden empfehlen wir, eine ärztliche
Abklärung vorzunehmen.
Autoren dieser Webseite: Thomas Wilhelm und Niritya Speicher-Wilhelm, beide Heilpraktiker für Psychotherapie und Mitglied im Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater VFP e.V.
Weitere Informationen:
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