Thomas Wilhelm
Heilpraktiker für Psychotherapie
Hypnosetherapeut in Saarbrücken
✆ 0177 - 3143183
Eine Erfahrung zwischen Wachsein und Loslassen, zwischen Verstand und Unbewusstem.
Zunächst einmal: Eine Hypnosetherapie hat nichts mit Show oder Magie zu tun.
Sie ist eher eine Einladung, nach innen zu schauen – dorthin, wo Gedanken, Erinnerungen und Muster wirken, oft ohne dass wir es im Alltag bemerken.
Viele Menschen erleben dabei einen Zustand tiefer Ruhe und zugleich wacher Aufmerksamkeit: Der Körper entspannt, das Innere wird klarer. In diesem Moment zwischen Wachsein und Loslassen rückt das Unbewusste näher.
Während einer Hypnosesitzung bleiben Sie jederzeit präsent. Sie nehmen wahr, was geschieht, können sprechen und entscheiden.
Der Therapeut begleitet den Prozess, sorgt für Orientierung und einen sicheren Rahmen.
Keine Magie – aber ein Raum für Veränderung
Hypnose ist kein Wundermittel. Aber sie kann begleiten – dabei, ruhiger zu werden, sich selbst besser zu verstehen und Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden.
Oft entsteht daraus ein Gefühl von Klarheit und Leichtigkeit, das noch eine Weile nachklingt – wie ein Stück innere Balance, das spürbar bleibt.
Viele unserer Klienten erleben Hypnose als hilfreiche Unterstützung – zum Beispiel im Umgang mit:
und anderen Problembereichen (siehe unten).
Wichtig ist:
Hypnose "macht nicht einfach etwas weg" - sie wirkt wie jedes Psychotherapieverfahren vor allem dann, wenn Sie bereit sind, aktiv mitzuarbeiten.
Und weil es diesbezüglich häufig Missverständnisse gibt: Auch in der Hypnosetherapie kann eine Wirkung nicht zugesichert werden!
Tiefer schauen
In der Hypnosetherapie geht es darum, tiefer zu schauen – dorthin, wo Gedanken, Erinnerungen, Konflikte oder Gefühle wie Angst, Traurigkeit oder Scham unter der Oberfläche wirken. Vieles von dem, was wir im Alltag tun oder empfinden, läuft automatisch ab, gesteuert von inneren Prozessen, die uns oft gar nicht bewusst sind.
Man könnte sagen: Unser bewusster Verstand steuert nur einen kleinen Teil dessen, was in uns passiert – vielleicht zehn Prozent. Der weitaus größere Anteil läuft still im Hintergrund.
Dort liegen Erfahrungen, Reaktionsmuster und Emotionen, die unbemerkt mitbestimmen, wie wir fühlen, denken und handeln.
Aber: Dieses Unbewusste arbeitet nicht gegen uns - es schützt, ordnet und bewahrt.
Es hält fest, was wichtig war, auch wenn wir es längst vergessen haben. Wenn wir verstehen wollen, warum uns bestimmte Themen immer wieder begegnen oder Gefühle scheinbar „aus dem Nichts“ auftauchen, lohnt es sich, diesen inneren Raum bewusst zu erkunden.
Hypnose kann dabei ein hilfreicher Weg sein: Sie öffnet den Zugang zu diesen tieferen Schichten des Erlebens – achtsam, sanft und im eigenen Tempo.
Alte Wege, gleiche Sehnsucht: innere Ruhe finden
Schon lange, bevor jemand das Wort Hypnose kannte, suchten Menschen Wege, in einen Zustand innerer Ruhe zu kommen. In Tempeln des alten Ägypten, bei griechischen Heilritualen oder in indischen Meditationstraditionen nutzten sie Trance, um sich zu sammeln, zu regenerieren oder neue Einsichten zu gewinnen.
Solche frühen Formen sind Teil der faszinierenden Geschichte der Hypnose – und zeigen, dass der Wunsch, die Kraft des Geistes zu nutzen, uralt ist.
Im 18. Jahrhundert griff der Arzt Franz Anton Mesmer diese Ideen auf. Er experimentierte mit Methoden, die an heutige hypnotische Verfahren erinnern, und legte damit den Grundstein für die moderne Hypnoseforschung.
Ganz nebenbei: Eben diesem Franz Anton Mesmer verdanken wir auch das englische Wort „to mesmerize“ – also „fesseln“ oder „in Bann ziehen“ –, das bis heute an seine frühen Experimente erinnert.
Seitdem hat sich viel verändert: Aus mystischen Vorstellungen entstand ein psychologisch fundiertes Verfahren, das heute in Psychotherapie, Beratung und Coaching unterstützend eingesetzt wird – achtsam, erfahrungsorientiert und immer mit Blick auf das individuelle Erleben.
Humanistische Hypnose: Den Menschen als Experten verstehen
In unserer Praxis wenden wir die humanistische Hypnose an. Diese Art der Trance-basierten Therapie baut auf dem Gedanken des Humanismus auf, der jedem Menschen das Potenzial zur Selbstverwirklichung zuspricht. Der Klient steht im Mittelpunkt, der Therapeut begleitet und unterstützt.
Wichtige Grundprinzipien der humanistischen Hypnose:
Humanistische Hypnose: Ein langer Weg mit vielfältigen Wurzeln
Die humanistische Hypnose ist keine Neuerfindung, sondern vereint altes Erfahrungswissen mit modernen Techniken. Heute nutzen Therapeuten weltweit diese Art der Hypnose, auch unter Verwendung von Elementen aus der Verhaltenstherapie, um Menschen bei seelischen Problemen, bei Ängsten, der Aufarbeitung ihrer Kindheit, depressiven Verstimmungen oder in ihrer Selbstentfaltung zu begleiten.
Viele Menschen erleben während einer Hypnosesitzung eine besondere Ruhe und Klarheit. In dieser inneren Aufmerksamkeit können Bilder, Erinnerungen oder Gefühle auftauchen, die sonst im Hintergrund bleiben.
Solche Erfahrungen helfen oft, Zusammenhänge zu erkennen, die bisher unbewusst das Denken, Fühlen oder Handeln beeinflusst haben.
„Manchmal wissen wir im Kopf genau, was wir brauchen – und fühlen es trotzdem nicht. Hypnose kann ein Raum sein, in dem Verstand und Gefühl wieder miteinander sprechen lernen.“ — Thomas Wilhelm
Wenn Kopf und Gefühl wieder im Einklang sind, wird vieles leichter. Hypnose kann diesen inneren Dialog unterstützen – als Weg zu mehr Klarheit, Ruhe und Veränderungsbereitschaft.
Gleichzeitig entsteht oft ein tieferes Verständnis dafür, warum bestimmte Reaktionen, Ängste oder Gedanken immer wiederkehren – und was sie im eigenen Leben bedeuten können.
In unserer Arbeit verstehen wir Hypnose als achtsame Begleitung, nicht als Eingriff. Sie schafft Raum für neue Perspektiven und unterstützt dabei, alte Muster zu erkennen, verborgene Ressourcen zu aktivieren und innere Blockaden sanft zu lösen.
So kann Schritt für Schritt spürbar werden, was schon da ist: die eigene Fähigkeit, Veränderung zuzulassen.
Wo Hypnose ihren Platz findet
Viele unserer Klientinnen und Klienten nutzen eine Hypnosetherapie in folgenden Bereichen:
Diese und weitere Themen können mit einer Hypnose begleitet werden. Gegenüber einer weit verbreiteten Auffassung kann jedoch auch hier eine Wirksamkeit nicht zugesichert werden.
Oft gestellte Fragen zum Thema Hypnose finden Sie hier, Kontraindikationen (Gegenanzeigen) werden hier genannt.
Weiterführende Informationen und Kontakt zur Praxis
Ich informiere Sie gerne näher über Hypnose und unsere Arbeitsweise. Sie erreichen mich telefonisch unter 0177 – 3143183.
Unsere Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz und Hypnose liegt zentral am Saarbrücker Beethovenplatz, Dudweilerstraße 37 (2. OG).
Übrigens: Von z.B. Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) oder Schengen (Luxemburg) beträgt die Fahrtzeit zu unserer Praxis jeweils nur eine knappe Stunde.
Wer sich vertiefend informieren möchte, findet in der Online-Ausgabe der Welt (Artikel: „Bei welchen Leiden Hypnose helfen kann“) einen Überblick über Anwendungsmöglichkeiten.
Und: Nicht immer ist Hypnose der passende Weg. In manchen Fällen können andere psychotherapeutische Verfahren hilfreicher sein – deshalb bietet unsere Praxis bewusst mehr als nur Hypnose.
Hypnose im Fokus – Erkenntnisse und Grenzen
Zur besseren Orientierung und für mehr Transparenz finden Sie hier ausgewählte Quellen, die sich mit der Hypnosetherapie wissenschaftlich auseinandersetzen:
Fazit:
Hypnosetherapie wird seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Die genannten Erkenntnisse sind vielversprechend, gelten jedoch – abgesehen von den vom WBP anerkannten Feldern – bislang nicht als offizielle Anerkennung weiterer Anwendungsgebiete.
Daher sollte Hypnose stets verantwortungsvoll eingesetzt und – je nach Situation – durch ärztliche oder psychotherapeutische Maßnahmen ergänzt werden.
Autor dieser Seite: Thomas Wilhelm, Heilpraktiker für Psychotherapie in Saarbrücken, mit dem Schwerpunkt humanistische Hypnosetherapie. Mitglied im Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischen Berater e.V.
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