Psychotherapie Saarland: Gesprächstherapie und Hypnose-Therapie Nähe Saarbrücken bei Depressionen, Ängsten, Panikattacken, Eifersucht, Burnout, Trauer, Zwängen Psychotherapie im Saarland (Püttlingen / Saar)
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GANZHEITLICHE PSYCHOTHERAPIE IM SAARLAND UND HYPNOSE • REIKI • KLANGMASSAGE • MEDITATION
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Thomas Wilhelm, Heilpraktiker für Psychotherapie | ✆ 06898 - 44 29 225

Schlafen  - träumen

Arbeit mit Träumen in Püttlingen/Saar

Wer seine Träume verstehen will, steht zunächst einmal vor der grundlegenden Frage, was denn unser Schlaf eigentlich ist. Der Schlaf bleibt für uns üblicherweise ein Buch mit den sprichwörtlichen sieben Siegeln, obwohl wir in diesem Thema doch alle Experten sind: Immerhin verbringen wir im Schnitt ein Drittel unseres Lebens schlafend.

 

Doch im Jahr 1953 wurde an der Universität von Chicago von den beiden Forschern Eugene Aserinsky und Nathanie Kleitman der REM-Schlaf entdeckt – ein Durchbruch auf dem Gebiet der Schlaf- und Traumforschung. REM steht dabei für Rapid Eye Movement, für klar abgrenzbare Phasen mit schnellen Augenbewegungen.

 

Diese Bewegungen der Augäpfel stehen in Verbindung mit durch ein EEG (Elektroenzephalogramm) messbaren Gehirnaktivitäten. Diese Phasen der REM-Aktivität wurden später auch als Traum-Phasen bezeichnet, da man feststellte, dass in diesen Phasen geweckte Versuchspersonen sich besser an ihre Träume erinnern können. Doch wie wir später sehen werden, musste diese Annahme relativiert werden.

 

Doch wie sieht nun das typische Schlafprofil aus? Unser Schlaf beginnt mit einem Einschlafstadium, geht nach dem „normalen“ Schlaf über in den Tiefschlaf, um dann in den REM-Schlaf überzugehen. Im Laufe einer Nacht wiederholt sich dieser Zyklus mehrere Male, dabei nehmen jedoch die Tiefschlafphasen ab und die REM-Phasen zu. Zwischendurch kann es immer wieder zu kurzen Wachphasen von 1-2 Minuten Dauer kommen (so z.B. wenn man sich „im Schlaf“ dreht); an diese Weckphasen liegen jedoch nach dem Aufwachen meist keine Erinnerungen mehr vor.

 

Typisch für den REM- (oder Traum-) Schlaf sind zudem eine erhöhte Herz- und Atemfrequenz (bei dementsprechender Vorbelastung steigt denn auch die Gefahr für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt), bei Männern kommt es häufig zu Erektionen (nicht bei körperlich verursachten Erektionsstörungen) und auch bei Frauen zu den dementsprechenden Erregungsvorgängen.

 

Der Schlaf stellt mit seinen vielen speziellen Aktivitäten einen eigenen dynamischen Prozess dar, der Körper, Geist und Seele in vielfältiger Weise beeinflusst. Viele Menschen wissen aus eigener Erfahrung, dass fehlender Schlaf die Lebensqualität erheblich einschränkt; weiterhin kann Schlafmangel zu einer Schwächung des Immunsystems und in der Folge zu Krankheiten und - im extremsten Fall - zum Tod führen. Hifreich können bei Schlafstörungen (nach erfolgter körperlicher Abklärung durch einen Arzt oder ein Schlaflabor) einei Behandlung in Hypnose oder eine Psychotherapie sein.

 

Wie Sie sehen, ist der Schlaf also auch ohne die Beschäftigung mit Träumen schon ein spannendes Kapitel für sich.

 

Was ist das, ein Traum?

 

In der Antike glaubte man noch, dass Träume den Menschen von Göttern gesandt seien und dass der Träumende seinen Traum nur empfange, also passiv sei. Spätestes seit Sigmund Freud weiß man aber, dass wir beim Träumen ein aktive Rolle spielen: Wir selbst sind es, die unsere Träume gestalten.

 

Eine heutzutage wissenschaftlich anerkannte Definition des Traumes ist die folgende: Der Traum ist eine Erinnerung an die psychische Aktivität, die während des Schlafes stattgefunden hat, eine Folge von Bildern, Gefühlen und Vorstellungen, die im Schlaf auftreten und an die man sich im Anschluss (manchmal) noch erinnern kann.

 

Aha. Macht Sinn. Und ist es nicht schön, wenn sich Wissenschaftler - wie bei dieser Definition - normal ausdrücken?

 

 

Welche Arten von Träumen unterscheidet man?

 

Da gibt´s einige, z.B.:

 

– REM-Träume: Bei ihnen geht es um die hier bereits erwähnte psychische Aktivität während des REM-Schlafs (REM steht für "Rapid eye movement", ein Schlafphase mit schnellen Augenbewegungen).

 

– Non-REM-Träume (NREM-Träume) stellen dementsprechend die psychische Aktivität während des Nicht-REM-Schlafes dar. Es gibt also nicht nur, wie früher angenommen, Träume während der REM-Phase, sondern auch im früher so genannten „Nicht-Traum-Schlaf“. Die Art des Träumens ist jedoch grundlegend unterschiedlich: Während Träume in der REM-Phase meist detailreich, bizarr und emotionsgeladen, oft sogar „filmreif“ sind, sind die Träume der NREM-Phasen weniger bizarr, haben eine geringere Ich-Beteiligung und weit weniger visuelle Elemente, sie sind kurz gesagt also eher „gedankenartiger“. Wobei es natürlich zwischen den Träumen der beiden Phasen auch fließende Übergänge gibt.

 

– Einschlaf-Träume treten - wie der Name es sagt - beim Einschlafen auf. Meist kann man sich nur an sie erinnern, wenn man beim Einschlafen geweckt wird. Oft transportieren sie Gedanken, die man kurz vor dem Einschlafen hatte, in die Schlafphase hinein. Von ihrer Art her ähneln sie eher den Träumen der NREM-Phase, sind also gedankenartiger, neutraler und auch realistischer als die Träume der REM-Phase.

 

– Albträume lassen den Träumenden durch ihre stark negativ und meist angstbesetzten Szenarien oft schweißnass, verstört und am ganzen Körper zitternd aufwachen. Für Albträume (korrekte Schreibweise laut Duden auch „Alpträume“) typische Bilder sind der Fall ins Bodenlose, die Verfolgung durch wahrgenommene oder auch nur erahnte Menschen, Tiere oder Monster, der Tod einer geliebten Person oder von anderen ausgeübte Aggressionen.

 

Fast jeder Mensch kennt Albträume, zumindest aus seiner Kindheit. Aber auch im Erwachsenenalter können Sie auftreten, und zwar noch nicht einmal selten: Bis zu 50% der Erwachsenen sollen unter ihnen leiden, wobei Frauen häufiger betroffen sein sollen. Die meisten Albträume gibt es zwischen dem sechsten und dem zehnten Lebensjahr; je älter ein Mensch wird, desto weniger werden es im Allgemeinen. Stress und belastende Lebenserignisse erhöhen die Auftretenswahrscheinlichkeit.

 

Meist finden sich Albträume in der zweiten Nachthälfte während des sogenannten REM-Schlafes. Es kommt zu noch mäßigen Angst- (oder anderen negativen) Reaktionen mit üblicherweise ziemlich detaillierten  Trauminhalten. Beim Erwachen ist der Träumende im Regelfall sehr schnell orientiert, obwohl die negativen Gefühle ihn noch eine Zeit lang begleiten. Der Albtraum kann üblicherweise gut erinnert werden.

 

- Angstträume sind wie die Albträume auch ebenfalls „schlechte“ Träume mit meist stark negativ geprägten Gefühlen. Im Gegensatz zu diesen führen sie jedoch im Regelfall nicht zum Erwachen.

 

- Der Pavor nocturnus (auch „Nachtschreck“ genannt) findet sich meist bei Kindern und erweckt einen schlimmeren Eindruck, als er eigentlich ist: Der Betroffene schreckt voller Panik und laut schreiend aus dem Tiefschlaf (einer der NREM-Phasen) hoch. Dass dieses Geschehen das Umfeld, meist die Eltern, in Angst und Schrecken versetzt, ist völlig klar. Der von dieser Parasomnie (= Auffälligkeiten während des Schlafs, dazu gehört z.B. auch das Schlafwandeln) Betroffene bekommt in der Regel aber nichts von dem Vorkommnis mit, weil er nicht richtig wach wird, und hat am darauf folgenden Morgen keine Erinnerung an das Geschehen.

 

- Posttraumatische Träume wiederholen meist sehr realitätsnah eine vom Betroffenen erlebte psychische, psychosoziale oder körperliche Verwundung, ein so genanntes Trauma. Sie treten sowohl in REM- wie auch in NREM-Phasen auf und haben eine enge Verwandtschaft zu den so genannten Flashbacks, die bei PTBS-Betroffenen während des Tages auftreten.

 

– Luzide Träume stellen wiederum einen Sonderfall im Rahmen des möglichen Traumgeschehens dar: Während dieser so genannten „Klarträume“ weiß der Träumende, dass er träumt und kann seinen Traum vielleicht sogar steuern. Das bewusste Träumen und die daraus entstehende Fähigkeit zum willentlichen Steuern der Trauminhalte sind erlernbar.

 

In einigen fernöstlichen Kulturen hat das luzide Träumen eine lange Geschichte; im tibetanischen Buddhismus etwa wird das luzide Träumen zur spirituellen Entwicklung eingesetzt. Tatsächlich ist es inzwischen belegt, dass es zwischen Meditation und luzidem Träumen einen Zusammenhang gibt: Wer regelmäßig meditiert, hat mehr luzide Träume.

 

Als häufigste Trauminhalte beim luziden Träumen werden das Fliegen (wahrscheinlich weil es Spaß macht) und Sex (wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie beim Fliegen) genannt. Luzide Träume werden besser erinnert als normale Träume und von den Träumenden oft als gefühlsintensiver und lebendiger geschildert.

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